Infektionsschutz

Die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes und Vertreter der niedergelassenen Kinder- und Jugendärztinnen haben sich mit einer Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen beschäftigt und gemeinsam die folgenden Empfehlungen entwickelt. Diese haben zum Ziel, Sie möglichst umfassend zu informieren und Ihnen Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben. Hierbei gilt es, den Anspruch, vor Erkrankungen geschützt zu werden, mit dem Recht auf Bildung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Einklang zu bringen unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen.

Das Infektionsschutzgesetz sieht in § 34 eine verpflichtende Meldung bestimmter Erkrankungen vor, sowohl, wenn diese bei den Schüler/-innen auftreten, als auch bei den in der Schule Beschäftigten. Bei den Erkrankungen handelt sich um schwere Infektionskrankheiten, die durch geringe Erregermengen auf dem Weg einer Tröpfcheninfektion oder Schmierübertragung übertragen werden oder um häufige Infektionserkrankungen des Kindesalters, die schwere Verläufe nehmen können.

Die verpflichtende Meldung ist erforderlich zur Erfassung der epidemiologischen Lage in der StädteRegion, zur Entwicklung von konkreten Empfehlungen im Umgang mit einer Erkrankung und nicht zuletzt zur Entwicklung von Vorsorgemaßnahmen zur Eindämmung von Erkrankungen und der Verhinderung einer Weiterverbreitung.

Unten stehend erhalten Sie eine Tabelle mit Wiederzulassungsbestimmungen zu ausgewählten Erkrankungen. In dieser Tabelle sind nicht alle meldepflichtigen Erkrankungen aufgeführt. Bei bestimmten Erkrankungen sind Einzelfallentscheidungen notwendig, nehmen Sie hierzu unbedingt Kontakt mit dem Sekretariat der Schule auf.

In dieser Tabelle finden Sie auch Angaben zur Meldepflicht. Nur mit Ihrer Meldung ist es möglich, die Häufung von Erkrankungen in Ihrer Einrichtung und in der Städteregion zu erfassen. Im Falle einer Meldepflicht informieren Sie bitte umgehend das Sekretariat der Schule.

Hier finden Sie die Tabelle zur Wiederzulassung und Meldepflicht