Private Reisen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in Covid-19-Risikogebiete

 

 

Bei der Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland (Reiserückkehr) gelten besondere Regelungen, aus denen sich wichtige Verpflichtungen ergeben.

Private Reisen in Risikogebiete bedürfen aktuell einer besonderen Planung und Umsicht. Die Situation kann sich täglich ändern und muss im Blick gehalten werden.

 

Derzeit führt das Robert Koch-Institut (RKI) weltweit zahlreiche Länder auf, darunter eine zunehmende Zahl von Regionen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

 

Wichtigste Verpflichtungen nach der CoronaEinrVO sind die die Quarantänepflicht (§ 3 CoronaEinrVO) sowie die Meldepflichten beim zuständigen Gesundheitsamt (§ 2 CoronaEinrVO). Verstöße gegen diese Pflichten können als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden (§ 5 CoronaEinrVO).

 

Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und wieder nach Deutschland einreisen, müssen Sie sofort in Quarantäne. Erst wenn nach einem Test ein negatives Ergebnis vorliegt, ist diese Quarantäne beendet.

 

Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:

– Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein.

– Testung unverzüglich nach der Einreise, wenn möglich direkt am Flughafen.

 

Bis zum Erhalt des Ergebnisses eines in Deutschland durchgeführten Tests besteht die Verpflichtung, dass Sie sich unverzüglich in (häusliche) Quarantäne begeben. Wenn der Test negativ ist und sich keine Symptome auf COVID-19 zeigen, beendet dies momentan die Quarantänepflicht.

 

Schülerinnen und Schülern müssen sich somit nach der Rückkehr aus Risikogebieten regelmäßig in Quarantäne begeben (s.o.). Nach § 43 Absatz 2 Schulgesetz NRW müssen die Eltern im Falles eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen.

 

Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aufgrund der Verpflichtung zur Einhaltung von Quarantänemaßnahmen versäumt wird, kann die Schule im Fall der gesetzlichen Quarantäne gemäß § 3 CoronaEinrVO von den Eltern Nachweise über die Reise in ein Risikogebiet verlangen. Darüber hinaus kann die Schule im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne auch beim Gesundheitsamt Erkundigungen einziehen, ob und ggfls. welche Maßnahmen dort getroffen worden sind.

Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise (Klassenarbeiten, Klausuren) gelten die Bestimmungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung.