Die LHR ist seit mehr als 15 Jahren „Kulturschule“ und arbeitet eng mit den Theatern der Stadt zusammen.
Unser Ziel: jeder Jahrgang geht einmal im Schuljahr in eine Theatervorstellung. Im November besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen eine Aufführung des Theaterstücks „Die Geschichte eines Nein“ der italienischen Autoren Annalisa Arione und Dario de Falco inszeniert von GRETA – dem „jungen“ Grenzlandtheater.
In dem Stück geht es um die Beziehung zweier Jugendlicher, die immer mehr in Schieflage gerät, weil der Junge das Mädchen zunehmend zu kontrollieren, ihre sozialen Kontakte einzuschränken versucht und sie regelrecht stalkt. Bis das Mädchen sich zur Wehr setzt und schließlich „Nein“ sagt.
Für die Jahrgangsstufen 9 und 10 stand im November bzw. Dezember im DAS DA-Theater „Die Welle“ auf dem Programm. Das bekannte Stück, das auch verfilmt worden ist, beschäftigt sich mit der Frage, wie es möglich ist, dass Menschen, insbesondere junge Leute, offen werden für extremistische Ideen. Es zeigt die Gefahren von Manipulation und wie leicht Menschen ihre Individualität für ein starkes Gemeinschaftsgefühl aufgeben. Wie die Schülerinnen und Schüler bemerkten, ist das Thema erschreckend aktuell.
Im Rahmen des Unterrichts wurden die Theaterbesuche vor- und nachbereitet. Nach den Vorstellungen hatten die Schülerinnen und Schüler aber auch die Gelegenheit, die Schauspielerinnen und Schauspieler hautnah zu erleben und ihnen alle möglichen Fragen zu stellen.